Der Muskeltest

Für bestimmte Muskeln im Köper gibt es eine definierte Testposition mit funktioneller Beziehung zum Meridiansystem, zu Neurovaskulären Reflexpunkten und zu neurolymphatischen Reflexpunkten. Das Ergebnis zeigt den Muskel als normoton (ohne Befund), hypoton (schwach) oder hyperton (überstark). Sowohl beim schwachen als auch beim überstarken Muskel liegt eine Störung im Funktionskreis vor, die in einer oder mehreren Ursachen zu suchen sind.

 

Störfelder können zum Beispiel sein:

  • Blockierung in Gelenken
  • Verklebungen / Vernarbungen
  • Fülle - Leere Zustände eines Meridians
  • Dysfunktion im cranialem System
  • Organstress
  • Mineral- oder Vitaminmangel
  • Systemische Ursachen (z.B.Toxinbelastung,Psychische Belastung)

Folgen eines Störfeldes:



Durch die "Schwäche" oder "Überstärke" der betroffenen Muskeln des Bewegungsapparates, kommt es zu Fehlbelastungen in den Gelenken. Folge davon ist eine veränderte Belastung und Biomechanik der Gelenke bzw. Statikveränderungen im Stand und bei Bewegung. Weiterhin sind frühzeitige Abnützungserscheinungen mit Schmerz und möglicherweise Entzündungen die Folge. Blockierungen der Wirbelsäule und Engpass-Syndrom (eingeklemmte Nerven) können entstehen. Bei cranialer-sacraler Störung (Schädel-Becken) sind häufig Kopfschmerzen, Migräne und ein funktioneller Beckenschiefstand die Folge.

 

Bei der Behandlung im Bereich des Meridiansystems werden über spezielle Akupunkturpunkte der hypotone (schwache) Muskel gestärkt.



Die lokalisation der neurolymphatischen Reflexpunkte sind hauptsächlich am Rumpf. Für jedes Organ existiert ein anteriorer und ein posteriorer Reflexpunkt und ihre Stimulation erhöht den Lymphfluss in den zugeordneten Organen.



Die neurovaskulären Reflexpunkte sind topographisch hauptsächlich am Schädel lokalisiert und wirken auf die vaskulären Strukturen der Organe.(Durchblutungsfördernd, entspannend und beruhigend auf das vegetative Nervensystem).